Datum:
12 Jan 2026
Autor:
PREO AG
Gebrauchtsoftware
Vom Startup zum europaweit agierenden Gebrauchtsoftwarehändler
Als PREO 2005 gegründet wurde, befand sich der Handel mit gebrauchter Unternehmenssoftware noch in einem rechtlich wenig ausgeleuchteten Bereich. PREO agierte von Beginn an auf Basis klarer juristischer Positionen und mit dem Anspruch, den Markt transparent und regelkonform zu entwickeln. Die Grundsatzurteile von EuGH und BGH in den Jahren 2012 und 2013 bestätigten diese Rechtsauffassung schließlich eindeutig – ein Wendepunkt, der dem gesamten europäischen Zweitmarkt zusätzlichen Auftrieb und Rechtssicherheit verlieh.
PREO zählt heute zu den wenigen Unternehmen, die aus der frühen Pionierphase des Gebrauchtsoftwaremarkts hervorgegangen sind – und sich mit einem außergewöhnlich hohen Nachweis- und Dokumentationsanspruch im Markt behauptet haben. Das Unternehmen agiert in einem Segment, das laut Branchenanalysten rund 1,3 Milliarden Euro umfasst und jährlich um etwa zehn Prozent wächst. Mit Standorten in Salzhausen und Hamburg sowie Country Managern in mehreren europäischen Regionen betreut PREO mehr als 5.000 Organisationen – vom Mittelstand über Behörden und Ministerien bis zu internationalen Großunternehmen.
Ein Hauptgrund für den langjährigen Erfolg: Der wirtschaftliche Effekt ist unmittelbar messbar. Die PREO AG reduziert die Lizenzkosten ihrer Kunden häufig um 50 bis 70 Prozent, ohne den Funktionsumfang einzuschränken und unter Wahrung gleichbleibend hoher Compliance-Anforderungen. Dieser Erfolg beruht auf einem Team, das seit Jahren die komplexen Lizenzmodelle der Hyperscaler navigiert und für seine Kundschaft zu einem verlässlichen Lizenzexperten geworden ist.
„Vertrauen entsteht nicht durch Absichtserklärungen, sondern durch überprüfbare Prozesse.“ Boris Vöge, Vorstand PREO Software AG
Dokumentierte Nachweise als Markenkern
PREO gilt im Markt als Anbieter, der besonderes Gewicht auf rechtssichere Nachvollziehbarkeit legt. Jede Lizenz wird inklusive Rechtekette und Vorbesitzhistorie vollständig dokumentiert. Technologien wie blockchain-gestützte Validierungen, juristische Prüfungen und das hauseigene Lizenzportal „Easy Compliance“ ermöglichen revisionssichere Nachweise – relevant für alle Organisationen mit höchsten Compliance-Standards.
Zwischen Cloud-Euphorie und digitaler Souveränität
Der Markt für Gebrauchtsoftware wird von strukturellen Trends getrieben. Unternehmen und Behörden setzen verstärkt auf hybride IT-Modelle, da die vollständige Abhängigkeit von US-Hyperscalern zunehmend als strategisches Risiko wahrgenommen wird. Themen wie Datensouveränität, Kostenkontrolle und Verfügbarkeit werden inzwischen nicht nur technisch, sondern geopolitisch diskutiert.
„Die Cloud ist kein Zielzustand, sondern ein Werkzeug. Und Unternehmen merken: Nicht alles gehört in die Cloud.“ Boris Vöge
Parallel erleben On-Premises-Modelle eine neue Relevanz. Für viele Organisationen ist Gebrauchtsoftware immer auch ein wirtschaftlich stabiler und auditfähiger Gegenpol zu abonnementgetriebenen Cloud-Modellen.
Unabhängigkeit als strategische Leitlinie
PREO versteht sich als Anbieter, der Organisationen aus Herstellerabhängigkeiten herausführt. Vendor-Lock-ins gelten dabei als ökonomisches Risiko, das betriebliche Optionen unnötig einschränkt.
Ein aktuelles Beispiel liefert Microsoft:
Das Unternehmen setzt seine mehrjährige Preissteigerungsserie fort. Ab Juli 2026 steigen die Preise zahlreicher Microsoft-365-Business-Abos sowie der E- und F-Pläne von Office 365 um bis zu 25 Prozent. Für zahlreiche Unternehmen verschärft die Entwicklung einen Kostentrend, der bereits erhebliche Belastungen in den IT-Budgets verursacht.
Microsofts wiederkehrende Preisanpassungen sind Teil eines größeren Markttrends:
Subscription Inflation – der systematische Anstieg von SaaS-Abonnementpreisen. Die Folge dieses Trends: eine kontinuierliche Erhöhung der Total Cost of Ownership (TCO), selbst wenn Nutzung und Bedarf unverändert bleiben. Analysten beschreiben diese Entwicklung seit Jahren als eine der zentralen Herausforderungen moderner IT-Beschaffung. PREO unterstützt Unternehmen dabei, Handlungsspielräume zurückzugewinnen – durch rechtssichere Lizenzen, geprüfte Prozesse und ökonomisch tragfähige Alternativen.
„Vendor Lock-in entsteht, wenn Wettbewerb fehlt. Unsere Aufgabe ist es, Alternativen zu schaffen.“ Boris Vöge
Vom Händler zum strategischen Partner für digitale Souveränität
PREO hat sein Geschäftsmodell in den letzten Jahren strategisch weiterentwickelt: vom Gebrauchtsoftware-Händler hin zu einem Anbieter, der Unternehmen in strategischen Fragen der Lizenz- und Infrastrukturplanung begleitet. Nachdem Microsoft-Produkte jahrzehntelang das Kerngeschäft bestimmten, verschiebt sich die
Nachfrage und PREO hat ihr Portfolio strategisch diversifiziert. Aus Expertise und Partnerschaften entstanden neue Geschäftsfelder – insbesondere bei VMware infolge der Broadcom-Übernahme sowie bei Oracle- und Adobe-Lösungen, für die Unternehmen ebenfalls verstärkt kosteneffiziente und rechtlich abgesicherte Alternativen nachfragen.
„Wer über Technologie und Daten entscheidet, bestimmt die Richtung eines Unternehmens. Unsere Aufgabe ist es, diese Entscheidungsmacht zu unseren Kunden zurückzubringen.“ Boris Vöge





