Datum:
7 Sept 2026
Autor:
PREO AG
Gebrauchtsoftware
Der Markt im Umbruch: Warum viele IT-Entscheider VMware den Rücken kehren
Seit der Übernahme von VMware durch Broadcom erfährt die Virtualisierungswelt gravierende Umwälzungen. Die Einstellung unbefristeter Perpetual-Lizenzen zugunsten teurer, gebündelter Subscription-Modelle, wie der VMware Cloud Foundation (VCF), hat bei CIOs und Software-Asset-Managern zu erheblichem Handlungsdruck geführt. Viele Unternehmen sehen sich durch die Lizenzänderungen mit einem immensen Anstieg ihrer bisherigen Lizenzkosten konfrontiert, ohne dass diesem Preissprung ein unmittelbarer Mehrwert gegenübersteht.
Um der Kostenfalle zu entkommen und die Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur zurückzugewinnen, planen immer mehr Organisationen den Ausstieg oder zumindest eine deutliche Reduzierung ihrer VMware-Abonnements. Einige namhafte Unternehmen haben den Umstieg auf Alternativen, wie KVM/Proxmox oder Nutanix AHV, sogar bereits in Rekordzeit vollzogen.
In diesem Blogbeitrag zeigen wir, dass die Abkehr von VMware kein kurzfristiger Trend ist, sondern noch weiter andauern dürfte. Doch was passiert mit den nicht mehr benötigten Lizenzen nach einem Migrationsprozess? Wir erklären, wie Unternehmen oder öffentliche Verwaltungen ihre ungenutzten VMware-Lizenzen auf dem Softwarezweitmarkt rechtssicher verkaufen und ihre ursprünglichen Investitionen zumindest teilweise remonetarisieren können.
Der Trend zur Migration: Aktuelle Studienergebnisse und globale Praxisbeispiele
Der Wechsel eines Hypervisors ist ein massiver Eingriff in die IT-Architektur, der oft Jahre dauert. Dennoch zwingen die Preissteigerungen selbst langjährige Großkunden und Behörden mit einer komplexen Virtualisierungsstruktur zum Handeln. Aktuelle Marktanalysen und eine Vielzahl von Beispielen unterstreichen, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle, sondern eine andauernde Bewegung handelt:
Marktanalysen und Studien
Laut einer im Januar 2026 in Nordamerika durchgeführten CloudBolt-Umfrage unter 300 IT-Entscheidern aus Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden, gaben 86 Prozent an, ihre VMware-Nutzung aktiv zu reduzieren. Fast 60 Prozent der Befragten verzeichneten Preissteigerungen von über 25 Prozent, bei 14 Prozent haben sich die Kosten sogar verdoppelt. Entsprechend äußerten 88 Prozent große Sorgen vor künftigen Preisanstiegen.
Dieses Bild bestätigt auch eine SUSE-Studie von April 2026, bei der über 120 IT-Verantwortliche europäischer Unternehmen befragt wurden. Zwei zentrale Ergebnisse: Bei 90 Prozent sind die Lizenzkosten seit der Übernahme gestiegen. Als direkte Konsequenz befassen sich 55 Prozent der Entscheider*innen derzeit mit Alternativen oder haben eine Migration bereits fest beschlossen.
Unternehmensbeispiel Nordamerika
Zahlreiche Großunternehmen in den USA reduzieren im Zuge von Cloud-Migrationen und dem Umstieg auf Open-Source-Hypervisoren, wie KVM/Proxmox oder Nutanix AHV, ihre vSphere-Deployments gezielt um bis zu 50 Prozent und mehr. So wehrte sich der US-Telekommunikationsriese AT&T bereits im Herbst 2024 juristisch gegen Broadcom. Laut Gerichtsdokumenten sah sich AT&T mit einem Vorschlag für eine Preissteigerung von 1.050 Prozent konfrontiert. AT&T pochte auf bestehende Supportverträge und weigerte sich, die neuen Bedingungen zu akzeptieren. In der Folge startete der Konzern ein millionenschweres Migrationsprojekt, um sich dauerhaft von VMware zu lösen.
Beispiele Europa: Unternehmen und öffentlicher Träger
Die britische Supermarktkette Tesco hat im Zuge der Umstellung ihre VMware-Infrastruktur massiv konsolidiert und rund 40.000 Server aus dem VMware-Ecosystem abgezogen.
Dass für den Betrieb kritischer niederländischer Infrastrukturen, wie zum Beispiel Schleusen, Brücken oder Tunnel, zuständige Ministerium Rijkswaterstaat sah sich mit einer Kostensteigerung von 85 Prozent konfrontiert, was einen jährlichen Ausgabenanstieg von 2,1 auf fast 4 Millionen Euro zur Folge gehabt hätte. Die Behörde verklagte Broadcom und siegte im Juni 2025 vor einem niederländischen Gericht: Broadcom wurde verpflichtet, das Ministerium 2 Jahre weiterhin zum alten Preis technisch zu unterstützen, während dieses die Migration auf eine andere Software vollzieht.
Unternehmensbeispiel DACH-Raum
Der österreichische Cloud- und IT-Dienstleister Anexia zog angesichts der strategischen Risiken und Preisexplosionen frühzeitig die Reißleine. Das Unternehmen vollzog einen der größten bekannten Wechsel im DACH-Raum und migrierte bis Anfang 2025 erfolgreich 12.000 virtuelle Maschinen von VMware auf eine eigene, Open-Source-basierte KVM-Plattform.
PREO-Tipp: Jetzt gebrauchte VMware-Lizenzen verkaufen
Sie haben ebenfalls von VMware zu einem anderen Anbieter gewechselt oder planen eine anteilige oder vollständige Migration in den kommenden Monaten? Die PREO-Lizenzexpert*innen erstellen Ihnen gerne auf Basis Ihres aktuellen Bestands ein unverbindliches Angebot zum Ankauf gebrauchter VMware-Lizenzen.
Profit dank Software-Remarketing: Ungenutzte Lizenzen rechtssicher verkaufen
Bei der Migration oder der Verkleinerung von VMware-Infrastrukturen entsteht eine immer wieder übersehene Chance: Bisher genutzte, unbefristete VMware-Lizenzen, wie zum Beispiel vSphere oder vSAN, werden durch den Systemwechsel oder ein Downsizing nicht mehr benötigt. Anstatt diese wertvollen Wirtschaftsgüter einfach abzuschreiben, können Unternehmen sie rechtskonform auf dem Softwarezweitmarkt verkaufen.
Der Verkauf gebrauchter Kauflizenzen bietet handfeste finanzielle Vorteile:
Sofortige Liquidität
Je nach Unternehmensgröße generiert der Erlös schnell Erträge im fünf- bis sechsstelligen Bereich, die direkt zur Finanzierung neuer Migrationsprojekte, Cloud-Initiativen oder Hardware-Upgrades genutzt werden können.
Reduktion von Fehlallokationen und Nutzung von Restwerten
Durch Veränderungs- und Entwicklungsprozesse im Unternehmen entstehen bei großen Volumenlizenzen leicht Überkapazitäten, die nichts anderes als fehlallokiertes Kapital sind. Mit dem Verkauf von nicht mehr benötigten Lizenzpaketen können Sie zumindest Teile dieses Kapitals sichern.
Förderung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft
Es ist nicht nur aus funktionalen und finanziellen Aspekten sinnvoll, in der Vergangenheit getätigte Anschaffungen wieder zu Geld machen. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft ist bei Hardware-Komponenten, wie Laptops oder Drucker, längst Standard. Bei Software-Produkten lohnt es sich aber besonders, denn diese nutzen sich nicht ab und eignen sich damit optimal für den Zweit- oder Mehrfachgebrauch.
Warum PREO Ihr idealer Partner für den Ankauf gebrauchter Softwarelizenzen ist
Der Handel mit gebrauchter Software erfordert absolute Rechts- und Auditsicherheit. Als einer der führenden europäischen Händler für gebrauchte Softwarelizenzen erfüllt PREO höchste Standards beim Lizenztransfer in puncto Sicherheit, Transparenz und Compliance.
100 Prozent rechts- und auditsicher
PREO garantiert die lückenlose Prüfung der Lizenzen auf Auditniveau und stellt sicher, dass alle Verkäufe den aktuellen rechtlichen Vorgaben entsprechen.
Transparente und sichere Abwicklung
Von der Lizenzprüfung über die Bewertung bis hin zur Auszahlung übernimmt PREO den gesamten Prozess strukturiert, transparent und compliance-konform. Zudem profitieren PREO-Kund*innen vom Safe3-System, welches zusätzliche Sicherheitsstandards, beispielsweise die lückenlose Dokumentation der Rechtekette oder eine ergänzende Vermögenshaftpflichtversicherung, bietet.
Über 20 Jahre Erfahrung und Expertise
Seit mehr als 20 Jahren prägen wir den Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen und sind auf europäisches Lizenzrecht spezialisiert. Mehr als 5.000 Kund*innen haben mit uns bereits ihren Lizenzbestand optimiert und dabei nachhaltig ihre laufenden Kosten gesenkt oder zusätzliche Liquidität gewonnen. Hier geht’s zu unseren Referenzen.
Fazit: Lassen Sie Ihr vorhandenes IT-Kapital nicht ungenutzt verfallen. Nutzen Sie die VMware-Transformation als Chance und sichern Sie sich durch den Verkauf Ihrer gebrauchten VMware-Lizenzen an PREO wertvolle finanzielle Ressourcen für die IT-Zukunft Ihres Unternehmens.





