Datum: 

22 Jul 2026

Autor: 

PREO AG

Gebrauchtsoftware


Das VMware-Dilemma: Zwischen Supportende und Abo-Zwang

Seit der VMware-Übernahme durch Broadcom steht die Virtualisierungswelt Kopf. Das klassische Modell der unbefristeten Kauflizenzen (Perpetual) wurde komplett eingestellt. Stattdessen drängt der Hersteller bestehende VMware-Kunden in teure Subscription-Modelle, wie die VMware Cloud Foundation (VCF). Zuletzt wurde das Anfang Oktober 2025 deutlich, denn seitdem erhalten Kunden, die noch eine Version von vSphere 7 oder vSAN 7 nutzen, keinen Produktsupport sowie keine Sicherheitspatches und Updates mehr. Auch der Broadcom-Support wurde nach dem 2. Oktober 2025 für diese Versionen eingestellt. Wer stattdessen beispielsweise auf die seit Ende Mai verfügbare neueste Version VCF 9.1 upgraden möchte, wird mit einer reinen, kernbasierten Abo-Struktur konfrontiert. Bestehende Kauflizenzen können dagegen nicht verlängert oder mit einem Upgrade versehen werden.



Viele mittelständische Unternehmen, Konzerne und öffentliche Verwaltungen stehen vor dem Dilemma einer spürbaren Budget-Ausweitung verbunden mit einer deutlich größeren Anbieterabhängigkeit. In diesem Blog-Beitrag zeigen wir, warum gebrauchte VMware-Lizenzen als Alternative in Betracht gezogen werden sollten und wie der passende Third-Party-Support dies langfristig strategisch unterstützt.



VCF 9.1: Was steckt in der neuesten VMware-Version und was müssen Bestandskunden jetzt wissen

VCF 9.1 ist ein Funktionsupdate für VCF 9.0 und soll die KI-Infrastruktur, die Ransomware-Wiederherstellung und die Managementebene verbessern.



Technisch neu in VCF 9.1: Die Lizenzierung erfolgte bisher über VCF Operations, in der neuen Version übernimmt das eine neue, eigenständige License Server Appliance. Die Appliance wird beim Upgrade automatisch bereitgestellt, wodurch der Arbeitsablauf für VMware-Kunden unverändert bleibt, die Kostenlast allerdings nicht.



Eine einzige Subscription pro Kern umfasst vSphere, vSAN, NSX, HCX, VCF Operations, VCF Automation, vSphere Kubernetes Service und VCF Private AI Services.



Erweiterte Dienste, wie ACC, Advanced Security, Load Balancing und Data Services  sind nicht enthalten und müssen separat lizenziert werden. Der entscheidende Punkt für Bestandskunden: Vorhandene unbefristete VCF-Lizenzen können nicht auf VCF 9 upgegradet werden. Hierzu ist eine Umstellung auf das Subscription-Modell unumgänglich, Broadcom lässt keine Alternative zu.


On-Premises und Gebrauchtsoftware: Mehr Kontrolle, weniger Kosten

In Zeiten, in denen Abo-Gebühren für Cloud-Services unvorhersehbar steigen, bietet der On-Premises-Betrieb mit gebrauchter Software eine strategische, sichere und nachhaltig kostengünstigere Alternative. Nicht umsonst setzt die Mehrheit der deutschen Unternehmen laut dem Branchenverband Bitkom auf hybride IT-Infrastrukturen und damit zumindest anteilig auf On-Prem-Lösungen. Während Subscription-Modelle nach Ablauf der Laufzeit jegliches Nutzungsrecht entziehen, sichern gebrauchte Perpetual-Lizenzen dauerhafte Unabhängigkeit.



So behalten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre sensiblen Datenstrukturen, erfüllen eigene, branchenspezifische und gesetzliche Vorgaben zur digitalen Sicherheit und Souveränität und entkommen dem Update-Diktat der Hersteller. Zudem entfällt der teils erhebliche Aufwand im Software Asset Management, der durch die in der Regel asynchronen Laufzeiten der neuen Broadcom-Abos entsteht.


Warum gebrauchte VMware-Lizenzen von PREO eine ideale Lösung sind.

Gebrauchte Softwarelizenzen zu nutzen, ist eine wirtschaftlich wie rechtlich etablierte Praxis. Der Europäische Gerichtshof und der Bundesgerichtshof haben bereits in den Jahren 2012 und 2013 den legalen Handel unter klaren Rahmenbedingungen bestätigt. Als einer der europaweit führenden Anbieter von Gebrauchtsoftware überzeugt PREO seit mehr als 20 Jahren mit einem absolut auditsicheren Fundament:


  • Hohe Kostenersparnis: Senken Sie Ihre laufenden Lizenzgebühren um bis zu 70 Prozent und vermeiden Sie stattdessen unvorhersehbare Abo-Aufschläge.

  • Rechtssicherheit & Transparenz: PREO liefert eine lückenlose Dokumentation der Rechtekette inklusive Löschnachweis des Voreigentümer. Alle angebotenen gebrauchten Softwarelizenzen sind lizenzrechtlich geprüft und auditsicher. Zudem profitieren Kunden vom eigens entwickelten Safe3-System mit integrierter Blockchain-Lösung.

  • Ideale Brückenstrategie: VMware-Kunden gewinnen wertvolle Zeit, um anstehende Migrationen oder Plattformwechsel technisch, lizenzrechtlich und wirtschaftlich sauber zu planen.



Die PREO-Lizenzexpert*innen beraten Sie gerne persönlich auf Basis Ihres aktuellen Lizenzbestands und erstellen Ihnen ein kostenfreies und unverbindliches Angebot inklusive möglichem Einsparpotenzial.




Sorgenfrei virtualisieren mit PREO und dem Third-Party-Support von Origina

Ein häufiger Painpoint bei Perpetual-Lizenzen ist der wegfallende Herstellersupport. Hier greift die strategische Allianz von PREO mit Origina, einem weltweit führenden Anbieter für unabhängigen Software-Support.



Durch diese Kooperation erhalten Unternehmen einen spezialisierten Third-Party-Support, der Sicherheitsrisiken proaktiv entschärft und Systemausfälle verhindert. Die bestehende Software-Infrastruktur wird unabhängig von den Upgrade-Zyklen des Herstellers weiterbetrieben. So konnte beispielsweise ein führendes Industrieunternehmen durch die Kombination aus gebrauchten Lizenzen von PREO inklusive Origina-Support die Kosten für die folgenden drei Jahre um 68 Prozent senken und erzwungene Upgrades erfolgreich abfedern.



Dieses und zahlreiche weitere Referenzbeispiele finden Sie hier.



PREO-Tipp: Nutzen Sie den Software-Zweitmarkt als Liquiditäts- und Sicherheitshebel für Ihr Lizenzmanagement. Die PREO-Lizenzexpert*innen beraten Sie gerne persönlich und erstellen Ihnen auf Wunsch ein kostenfreies und unverbindliches Angebot.