WER MIT
GEBRAUCHTER SOFTWARE
HANDELT, MUSS TROTZDEM AUF
DEM NEUESTEN STAND SEIN.

Studienergebnisse zum Trend „Gebrauchte Software“

Studienergebnisse zum Trend „Gebrauchte Software“


  • Neue Analyse der Experton Group gibt Auskunft über den Trend zur Verwertung von Softwarelizenzen
  • Software Remarketing wird zunehmend als alternatives Finanzierungsinstrument wahrgenommen
  • Ziel ist auch die Finanzierung neuer IT-Projekte

Preo bestätigt Umfrageergebnisse der Experton Group
Hamburg/Ismaning, 09.10.2007. „Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Erfahrungen und stärken unsere hohen Erwartungen in unser Geschäftsmodell.

Die Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung von Software Remarketing für die Optimierung ihrer IT-Budgets. Preo zeichnet sich hier durch einen absolut transparenten Lizenztransfer aus und ich bin mir sicher, dass dies in ein bis zwei Jahren der Standardprozess im Software Remarketing sein wird“, kommentiert Boris Vöge, Vorstand der preo Software AG.

Zum Beispiel hat die preo Software AG 1350 Arbeitsplätze eines weltweit operierenden Produktionsunternehmes mit Niederlassungen in 28 Ländern und 5000 Mitarbeitern vor kurzem komplett ausgestattet mit Office 2003, Windows XP und CALs (Client Access Licenses).  Das Unternehmen sparte 420.000 Euro durch den Einkauf von gebrauchter Software bei preo.

Im Folgenden lesen Sie den unveränderten Pressemitteilungstext der Experton Group, die zeitgleich mit dieser Presseinformation erschien:

Eine aktuelle Analyse der Experton Group, die  in Zusammenarbeit mit der preo Software AG durchgeführt wurde, untersucht die Bereitschaft zur Verwertung  nicht benötigter  Softwarelizenzen in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Demnach beschäftigen sich bereits 14 Prozent der befragten 120 Unternehmen aktiv mit dem Thema der Vermarktung ihrer nicht benötigten Lizenzen.

Unter dem Begriff Remarketing wird der Verkauf und Handel von gebrauchten Gegenständen verstanden. Wirtschaftlich bedeutsam ist dieser Handels- und Dienstleistungszweig in den vergangenen Jahren insbesondere in den Bereichen Vermarktung von gebrauchter Hardware sowie Produktionsmaschinen. Gerade in den letzten zwei bis drei Jahren gewinnt die Vermarktung nicht benötigter Softwarelizenzen zunehmend an Bedeutung.

Ein entscheidender Unterschied zwischen der Vermarktung von Hardware und dem Remarketing von Software liegt darin, dass Software keinerlei Abnutzung und Verbrauch bedingt. Neben einer nicht vorhandenen physischen Abnutzung sind darüber hinaus zum Beispiel auch besondere rechtliche Vorteile – wie Upgrade-Pfade – zu verzeichnen. Diese Rechte stellen einen  wirtschaftlichen Wert da.

„Viele IT-Verantwortliche in deutschen Unternehmen wissen nicht, welche ungenutzten Werte in ihren Kammern schlummern“, bewertet  Axel Oppermann, Advisor bei der Experton Group die aktuelle Situation. Dies wird auch dadurch bedingt, dass viele Entscheider in Anwenderunternehmen Software immer noch nicht als werthaltiges Anlagevermögen  einstufen und so behandeln. Jedoch wird die Verwertung nicht benötigter Lizenzen von immer mehr Anwenderunternehmen als Instrument identifiziert, um Lizenzkosten zu optimieren.

Von den 120 Befragten Unternehmen gaben 14 Prozent an, sich aktiv mit dem Thema Software Remarketing zu beschäftigen. Bei Anwenderunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern sind es bereits 18  Prozent.

„Die Neigung zur Veräußerung von Anlagevermögen im Bereich der Softwarelizenzen wird sich in den kommenden Jahren stark ausweiten. Ich gehe davon aus, dass wir in 18 bis 24 Monaten Nutzungsgrade in dem betrachteten Unternehmenssegment von über 30 Prozent ermitteln können“, interpretiert Oppermann die Gespräche mit Anwendern.

Finanzierung von IT-Projekten und Umwandlung von gebundenen Analagevermögen in liquide Mittel.
Software ist ein zentraler Bestandteil jeder Technologielösung. Dabei ist es egal, ob es sich um Betriebssysteme, Anwendungen oder Datenbanklösungen handelt. Je nach Branche und Anzahl der Mitarbeiter liegen die Ausgaben für Software-Produkte zwischen 20 und 42 Prozent des gesamten IT-Budgets. Trotz der prozentual und absolut hohen Investitionen in Software erfolgt in Anwenderunternehmen häufig kein konsequentes Software Asset Managet. Dies ist umso erstaunlicher, da trotz verbreitet stabiler bzw. steigender IT-Budgets der Druck auf IT-Verantwortliche wächst, dass jede Investition entsprechende Rückflüsse generieren muss. Dies führt dazu, dass häufig nützliche Investitionen nicht die Anforderungen an intern definierte Kennzahlen schaffen.

„Durch die Betrachtung und Bewertung von Software als hochwertiges Wirtschaftsgut – im besonderen Fall als Anlagevermögen – entstehen neue Möglichkeiten und Quellen der Innenfinanzierung von IT-Projekten. Dies wird von einer immer größeren Zahl von Anwendern erkannt“, schildert Oppermann die gegenwärtige Entwicklung. Durch die „Re-Kapitalisierung“ vorhandener Softwarelizenzen wird die Rentabilität erheblich verbessert.  „Werden bei der Beschaffung von Software mögliche Verkaufserlöse berücksichtigt, ergibt sich daraus die Möglichkeit, die gesamten Nutzungskosten erheblich zu  reduzieren“, bringt Oppermann  die Vorteile für Anwenderunternehmen auf den Punkt.

Fazit
Tendenziell ist festzustellen, dass die Anwender nach und nach von der Vermarktung von Softwarelizenzen Gebrauch machen werden. Um eine erfolgreiche Veräußerung sicherzustellen sind einige Punkte zu berücksichtigen. Hierzu zählt exemplarisch ein strategisches Lizenzmanagement, welches alle Aktivitäten umfasst, die dazu dienen, den Softwarebestand des eigenen Unternehmens über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg zu verwalten, zu kontrollieren und zu schützen. Ferner sind bei der Veräußerung von Lizenzen zwingend die Auswirkungen auf Rahmenverträge und Upgrade-Pfade zu beachten.

Profil  preo Software AG
Die preo Software AG mit Sitz in Hamburg ist einer der führenden Anbieter für die Zweitvermarktung von Software-Lizenzen (Software Remarketing). Das Unternehmen wurde 2005 gegründet. Das Management ist seit 1983 in der IT-Branche tätig und seit 1999 auf das Software Remarketing spezialisiert. Zu den Kunden gehören Unternehmen des Mittelstandes, des öffentlichen Sektors und internationale Konzerne.

Profil Experton Group
Die Experton Group ist das führende, voll integrierte Research-, Advisory- und Consulting-Haus für mittelständische und große Unternehmen, das seine Kunden durch innovative, neutrale und unabhängige Expertenberatung bei der Maximierung des Geschäftsnutzen aus ihren ICT Investitionen maßgeblich unterstützt.
Die Experton Group erbringt Beratungsleistungen, Marktuntersuchungen, Konferenzen, Seminare und Publikationen im Umfeld der Informations- und Kommunikationstechnologie. Das Leistungsspektrum umfasst hierbei Technologie, Geschäftsprozesse, Management sowie M&A.

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