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21.09.2011

Spanische Wettbewerbsbehörde leitet Verfahren gegen Microsoft ein

Die spanischen Behörden haben ein Verfahren gegen die in Spanien ansässige Niederlassung des Softwareherstellers Microsoft und dessen europäischen Hauptsitz in Irland eingeleitet. Ermittelt wird gegen Microsoft wegen des Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht und Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung.

Der Softwarehersteller steht im Verdacht den spanische Händler gebrauchter Software Elegant Business im Vertrieb gebrauchter Lizenzen wettbewerbswidrig einzuschränken und zu blockieren. Es wird angenommen, dass Microsoft mittels illegaler Methoden die Weiterveräußerung von Betriebssystemlizenzen erschwerte.

Dies teilt die Comisión Nacional de la Competencia (CNC), die spanische Wettbewerbskommission mit. In ihrem Schreiben kündigt diese an, dass es Grund zur Annahme gäbe, dass Microsoft gegen 4 Artikel des spanischen Wettbewerbsrechts verstoße. Microsoft habe demnach bei Vertragsschließungen illegal den Weiterverkauf gebrauchter Lizenzen verhindert. Microsoft droht eine mögliche Strafe aus diesem Verhalten.

Die spanische Behörde wird den Fall innerhalb der nächsten 18 Monate untersuchen. 


Die Mitteilung der Spanischen Wettbewerbsbehörde CNC vom 20.09.2011 finden Sie hier.

Quelle: WinFuture



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