
Er erklärt, dass Software als gebraucht bezeichnet wird, wenn sie bereits von einem Unternehmen erworben wurde, dann aber rekapitalisiert und so zurück auf den Markt gebracht wird. Diese Softwarelizenzen können dann wiederum von anderen Unternehmen gekauft werden – zu günstigen Preisen, die bis zu 50 Prozent unter dem Neupreis liegen.
„Unternehmen jeder Größenklasse können davon profitieren. Sowohl Einzellizenzen bei kleineren als auch Volumenlizenzen bei größeren und international agierenden Unternehmen sind in der Beschaffung, aber auch im Verkauf für Unternehmen interessant“, so Vöge.
Dennoch liegt Österreich bezogen auf die Marktdurchdringung mit drei bis fünf Prozent des Potenzials etwas zurück. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass Software oft als Arbeitsmittel konsumiert werde. „Dem Lizenzmanagement obliegt die Aufgabe, die Werthaltigkeit von Software und einen entsprechend sorgsamen Umgang mit den Lizenzen zu kommunizieren und durchzusetzen.“
Bei der Wahl des Händlers sollten Anwender dabei auf größtmögliche Transparenz achten. Nur wenn der Käufer die Lizenzherkunft über eine lückenlose Rechtekette nachweisen kann, könne die Software bedenkenlos eingesetzt und auch weiterverkauft werden.
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