
Im Juli 2010 leitete die EU-Wettbewerbskommission ein Verfahren gegen den IT-Dienstleister IBM ein. Grundlage war die Annahme, dass IBM bei Hochleistungs- und Großrechnern die Hardware gekoppelt an das Betriebssystem vertreibe. Die klagenden Wettbewerber haben jetzt jedoch Ihre Beschwerden zurückgezogen und die Wettbewerbskommission hat diesen Teil der Untersuchung eingestellt.
Microsoft wurde in einem ähnlichen Fall zur Zahlung hohe Bußgelder verurteilt und musste EU-Auflagen erfüllen.
Zum weiteren Vorwurf, IBM habe Wettbewerber, die Wartungsdienste für Mainframes anbieten aus dem Markt gedrängt, reagierte IBM mit einem Angebot. Ersatzteile sowie technisch notwendige Informationen für Wettbewerber und Anbieter von Wartungsdienstleistungen sollen für die nächsten fünf Jahre „zu angemessenen Bedingungen“ bereitgestellt werden. Die Wettbewerber wurden um Stellungnahme gebeten.
Die Bereitschaft von IBM, auf Bedenken der EU-Kommission hinsichtlich des fairen Wettbewerbs einzugehen, wird positiv bewertet.
Quelle: Handelsblatt.com
preo Newsletter
Immer eine Information voraus.
Newsletter abonnieren
preo Infoportal
Hier finden Sie Pressebilder und weitere wichtige Unterlagen im Überblick.
Downloadbereich
Pressekontakt
Für Pressevertreter steht ein eigenes Kontaktformular zur Verfügung.
Pressekontakt
News und Facts zu preo und zum Thema Software Remarketing:
Hamburg, 26. April 2012. Die preo Software AG hat sich dazu entschlossen, die Firma Microsoft im Wege einer Feststellungsklage vor dem Landgericht Hamburg zu verklagen. Microsoft hatte erneut Kunden...
Hamburg, 24. April 2012. Ein Gutachten, das am Dienstag beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg vorgelegt wurde, empfiehlt für gebrauchte Software generell den Weiterverkauf als rechtmäßig...