
Oppermann weiß, dass sich zuerst ein Grundsatzgedanke festigen muss: „Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Lizenz-Management ein fortlaufender Prozess ist, der Menschen, Techniken und Abläufe vereinigt.“ Das beginne bei der Bedarfplanung und ende erst nach der Verwertung nicht mehr benötigter Lizenzen.
Im gesamten Prozess lohnt es sich, gebrauchte Software mit einzubeziehen: Beim Einkauf liegen die Preise bis zu 50 Prozent unter den Kosten für neue Software, und nicht mehr benötigte Lizenzen können verkauft werden und so die Liquidität eines Unternehmens erhöhen.
Oppermann weiß, dass oft das Unwissen schuld an Falschlizenzierung ist. „Grund hierfür ist noch immer die schwierige Positionierung des Themas gegenüber der Geschäftsführung. Auch spielen persönliche Gründe bei einer eher passiven Herangehensweise an das Thema Lizenz-Management eine entscheidende Rolle. So befürchten Betroffene oft Restriktionen oder Vorwürfe gegen die eigene Person“, so der Experte im Interview mit der Computerwoche.
Doch Passivität schafft vor allem Nachteile: Falschlizenzierung ist Verschwendung. Arbeitet ein Unternehmen mit einem transparenten Händler wie der preo Software AG zusammen, so können Falschlizenzierungen behoben, die Liquidität erhöht und ein freier Softwaremarkt gefördert werden.
„Die Einsparpotenziale liegen zwischen 15 und 30 Prozent der Aufwendungen für Software“, fasst Oppermann die finanziellen Vorteile des Verkaufs ungenutzter Software zusammen. Bei den hohen Softwarekosten können so beträchtliche liquide Mittel entstehen.
Quelle: Computerwoche
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